Beatriz González hat knapp das Finale verfehlt, blickt aber stolz auf ihre Leistung und die ihres Teams zurück. Nach über drei Stunden intensiven Padels zeigt sich die spanische Spielerin dankbar für die Unterstützung um sie herum und freut sich bereits auf die nächsten Herausforderungen.
Frustration und Stolz in einer Person
Beatriz González rang nach Worten, nachdem sie erneut knapp ein Finale verpasst hatte. Die spanische Padel-Spielerin stand mit ihrem Team an der Schwelle zum Sieg, doch am Ende fehlte nur wenig. „Offensichtlich empfinde ich Frustration, weil wir wieder so knapp an einem Finalsieg vorbeigegangen sind", schrieb González auf Instagram. Doch neben der Enttäuschung überwiegt bei der Madrilenin ein anderes Gefühl: Stolz. Stolz auf ihr Team, auf den Einsatz und die Arbeit, die in den vergangenen Monaten investiert wurde. Stolz auch auf die Hingabe aller vier Spielerinnen während einer Partie, die sich über mehr als drei Stunden erstreckte.
González gratulierte ihren Gegnerinnen Martina Díaz und Claudia Jensen aufrichtig zum Sieg und bewies damit die Größe einer echten Sportlerin.
Freude am Wettkampf im Vordergrund
Was González besonders freut, ist eine persönliche Erkenntnis: Sie genießt die Konkurrenz und den Sport immer mehr. „Ich bin glücklich, weil ich es schaffe, die Konkurrenz und den Sport wirklich zu genießen – das ist am Ende das Ziel", betonte sie. Diese innere Haltung unterscheidet Champions von Spielerinnen, die nur auf Siege fixiert sind. González hat verstanden, dass die Liebe zum Spiel selbst der Treibstoff für langfristigen Erfolg ist.
Die 31-Jährige weiß auch, wem sie diesen inneren Frieden zu verdanken hat: ihrem Umfeld. Mit großer Dankbarkeit schrieb sie: „Ohne die Menschen, die ich um mich habe, wäre es unmöglich." Diese Unterstützung – ob von Trainern, Trainingspartnern oder Familie – ist im Profi-Padel oft der unsichtbare Erfolgsfaktor.
Blick nach Mailand
Trotz der knappen Niederlage in dieser Partie schaut González bereits nach vorne. Der nächste Halt ist Mailand, und sie signalisiert Kampfgeist: „Bis bald in Mailand, wir haben noch viel Krieg zu führen." Mit dieser Einstellung und dem Rückhalt ihres Teams wird Beatriz González sicherlich bald wieder um Titel kämpfen.
