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Profi-Padel · 2 Min. Lesezeit

Bordeaux-Geschichte: Tapia überholt Galán, Icardo triumphiert

Das Premier Padel P2 in Bordeaux bot eine historische Ausgabe mit argentinisch-spanischen Finalduellen in beiden Kategorien. Agustín Tapia führt die Karrieretitel-Rangliste an, während Tamara …

Foto: Barcex / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Das Premier Padel P2 in Bordeaux bot eine historische Ausgabe mit argentinisch-spanischen Finalduellen in beiden Kategorien. Agustín Tapia führt die Karrieretitel-Rangliste an, während Tamara Icardo ihren ersten Premier-Padel-Titel gewann.

Historische Finalkonstellationen in Bordeaux

Das Premier Padel P2 in Bordeaux schrieb Geschichte: Zum ersten Mal in der Geschichte des Premier Padel bestand jedes Finalpaar – sowohl im Herren- als auch im Damenbereich – aus einem argentinischen und einem spanischen Spieler. Diese seltene Konstellation unterstreicht die dominante Rolle beider Nationen im Profipadeltennis.

Im Damenfinale triumphierte die Paarung Tamara Icardo und Claudia Jensen gegen Brea und Triay. Für Icardo bedeutete dieser Sieg ihren ersten Titel auf Premier-Padel-Ebene – ein Meilenstein in ihrer Karriere. Jensen wiederum perfektionierte ihre beeindruckende Bilanz: Sie hat alle Premier-Padel-Finales, an denen sie teilgenommen hat, gewonnen. Mit zwei Titeln in zwei Finalteilnahmen setzt die Argentinierin damit ein starkes Zeichen.

Besonders bemerkenswert: Icardo und Jensen besiegten im Finale eine Paarung, gegen die sie zuvor neunmal angetreten waren – ohne einen Sieg. Mit dieser Finalviktorie gelang ihnen der Durchbruch und gleichzeitig ihr erster Titel als Team.

Tapia und Coello dominieren – Der neunte Superclásico

Im Herrenfinale setzten sich Arturo Coello und Agustín Tapia durch und gewannen damit ihren vierten aufeinanderfolgenden Titel dieser Saison. Das Finale war zugleich der neunte Superclásico der Saison zwischen Coello/Tapia und Galán/Chingotto – und die Spanier-Argentinier-Kombination führt diese Serie nun mit fünf Titeln an.

Für Agustín Tapia bedeutet dieser Triumph einen weiteren Meilenstein: Er übernahm die Spitzenposition der aktiven Profis mit den meisten Karrieretiteln. Tapia sammelte seinen 59. Trophäus und liegt damit einen Titel vor Alejandro Galán. Der erfahrene Spieler aus Rosario festigt damit seinen Status als einer der erfolgreichsten Profis der modernen Padelära.

Weitere historische Momente in Bordeaux

Alejandro Galán erreichte in Bordeaux sein 100. Finale – ein persönlicher Meilenstein für den spanischen Champion. Zudem verzeichneten Brea und Triay ihren 100. Sieg als Paarung und schreiben damit Padelgeschichte. Sie sind erst das zweite Damenteam in der Premier-Padel-Historie, das diese Marke überschreitet. Nur Sánchez und Josemaría liegen mit 148 Siegen noch davor.

Das Bordeaux P2 markierte auch das erste Mal seit dem Acapulco P1 2024, dass zwei argentinische Spielerinnen in einem Damenfinale aufeinandertrafen oder teilnahmen – ein weiteres Zeichen der argentinischen Dominanz im Frauenpadeltennis.

Korrigiert am 5.10.2026: Spielernamen berichtigt.

Quelle: instagram.com/p/DadEdWUCltq/

Erstellt mit redaktioneller KI-Unterstützung · Padel Post Redaktion