Das Wochenende stand ganz im Zeichen der Inklusion: Die dritte Etappe der European Deaf Padel Tour fand in Croissy-Beaubourg statt und zog über 1.000 Besucher aus mehr als 20 Ländern an.
Ein historisches Event für den europäischen Padel
Casa Padel Croissy-Beaubourg durfte Gastgeber für die dritte Etappe des europäischen Padel-Circuits für gehörlose und schwerhörige Spieler sein. Die Resonanz war überwältigend: Mehr als 1.000 Personen verfolgten über das Wochenende hinweg die Matches und erlebten eine beeindruckende Demonstration der Leidenschaft für den Padel-Sport. Mit Teilnehmern aus über 20 europäischen Ländern unterstrichen die Organisatoren ihre Botschaft eines inklusiven Padels, das keine Grenzen kennt.
Das Event war das Ergebnis einer gemeinsamen Vision: José Manuel Escoin, Präsident der Casa Padel Gruppe, und Jean Pierre Hardy, Präsident der Stiftung Cœur Padel, setzten sich für die Verwirklichung dieses Turniers ein. Damit verfolgen sie konsequent ihr Ziel, Padel für alle Menschen zugänglich zu machen – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem inklusiven Sport.
Finale mit spanischem Triumph
Die Platinum-Kategorie bot spektakuläre Matches. Nicolas Lanfranchi und sein Partner Maxime Sanchez erreichten das Finale, mussten sich dort aber den spanischen Spielern Denis Alvarez und Javier Sanchez geschlagen geben. Trotz der Niederlage erhielten alle vier Finalisten großen Applaus für ihre beeindruckende Leistung und das hochklassige Padel, das sie zeigten.
Logistik und Community-Spirit
Neben dem sportlichen Wettkampf bewies Casa Padel auch organisatorisches Geschick. Der Food Truck des zukünftigen Restaurant-Partners versorgte über die drei Tage hinweg mehr als 1.000 Personen – und wird bis zur Fertigstellung des neuen Restaurants auf dem Gelände bleiben. Die Unterstützung durch Partner wie Rekeep, Paloma und die Île-de-France Liga ermöglichte es, das Event unter optimalen Bedingungen auszutragen.
Auch prominente Unterstützung war vor Ort: Camille Sireix besuchte das Turnier, um die Finalisten anzufeuern und das Projekt zu unterstützen. Das zeigt: Inklusion im Padel ist kein Nischenprojekt, sondern eine Bewegung, die die gesamte Community trägt.
