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Garrido und Bergamini in London raus — Saisonflaute hält an

Javi Garrido und Lucas Bergamini verlieren im Achtelfinale des London P1 gegen Belluati-Piotto — eine weitere frühzeitige Niederlage in einem schwierigen zweiten Halbjahr.

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Padel Post Redaktion

3 min read · 6. August 2026

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Zwei Saisonhälften, zwei verschiedene Teams

Die Saison 2026 von Javi Garrido und Lucas Bergamini lässt sich sauber in zwei Phasen teilen. In den ersten Monaten des Jahres gehörten sie zu den konstantesten Paaren der Premier-Padel-Tour: Drei aufeinanderfolgende Viertelfinalteilnahmen in Riad, Gijón und New Giza zeugten von einer Partnerschaft in aufsteigender Form, die P1-Niveau über mehrere Turniere hinweg halten konnte. Seit dem Viertelfinale beim Italy Major im Frühjahr hat sich dieses Bild verändert.

Am Mittwoch in der Olympia-Halle in London verloren sie ihr Achtelfinale gegen Juan Cruz Belluati und Ignacio Piotto. Den ersten Satz gewannen Garrido und Bergamini noch überzeugend mit 6:3 und schienen bereit, darauf aufzubauen. Doch Belluati und Piotto fanden ihren Rhythmus, glichen im zweiten Satz mit 6:4 aus und dominierten dann den Entscheidungssatz 6:1, ohne dass das spanisch-argentinische Duo noch einmal Gegenwehr leisten konnte. Ein bekanntes Muster in diesem Halbjahr: stark im Eröffnungssatz, dann nachlassend wenn der Gegner das Tempo übernimmt.

Das Rätsel der Saisonflaute

Die Zahlen sind eindeutig: Vor dem Italy Major war Garrido-Bergamini eine Paarung, die regelmäßig die Runde der letzten acht erreichte. Danach reißt der Faden. Ein FIP-Gold-Titel im Juni in Abidjan zeigte, dass die Partnerschaft auf FIP-Ebene funktioniert und Ergebnisse produzieren kann. Auf der Premier-Padel-Haupttour fehlt diese Konstanz seit Monaten.

Garrido hat in früheren Saisons Major-Halbfinale gespielt und gilt als Stammspieler, der Top-Paare herausfordern kann. Bergamini ist ein angriffsorientierter Rechtsspieler mit der Spielanlage, höher eingestufte Gegner unter Druck zu setzen. Auf dem Papier sollte diese Kombination weiter als Achtelfinale in P1-Events kommen. Ob das Problem taktischer Natur ist, ob körperliche Ermüdung eine Rolle spielt oder ob Vertrauen in den entscheidenden Momenten des dritten Satzes fehlt — das sind Fragen, die das Duo und sein Trainerstab beantworten müssen.

Der Londoner Kontext macht das frühe Ausscheiden besonders schmerzhaft: Das Achtelfinale war geprägt von Überraschungen. Mit Leal-Guerrero und Yanguas-Stupaczuk schieden auch zwei weitere hochrangige Paare vorzeitig aus. Der Weg in die Runde der letzten acht war so offen wie selten. Die Chance war real — und wurde verpasst.

Belluati und Piotto im Viertelfinale

Für Juan Cruz Belluati und Ignacio Piotto ist das Ergebnis eines der besten des gemeinsamen Jahres. Belluati, auf Platz 69 der FIP-Weltrangliste, und Piotto haben im Laufe der Saison 2026 schrittweise an Stabilität gewonnen. Ihre Vorstellung im Entscheidungssatz — 6:1, nur ein Spiel abgegeben — demonstrierte die Abgeklärtheit, die es braucht, um ein Match gegen favorisierte Gegner zu Ende zu bringen, sobald sich der Schwung dreht.

Im Viertelfinale am Freitag, 7. August, ab 10:00 Uhr Ortszeit in der Olympia-Halle warten gut eingespielte Gegner. Da mehrere hochrangige Paare vorzeitig ausgeschieden sind, ist das verbliebene Tableau offener als bei vergleichbaren P1-Events üblich. Belluati-Piotto haben in London bereits bewiesen, dass sie in dieser Umgebung bestehen können.

Madrid P1 als nächste Wegmarke für Garrido-Bergamini

Für Garrido und Bergamini steht als nächstes das Madrid P1 an — 31. August bis 6. September, das emotionalste und meistbeachtete Turnier der Saison für den spanischen Markt. In heimischer Atmosphäre, vor dem kritischsten Publikum des Kalenders, werden sie zeigen müssen, ob die Schwächephase überwunden ist oder ob die Fragen um die Zukunft dieser Partnerschaft lauter werden.

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Padel Post Redaktion

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