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Vom Bundesliga-Rasen auf den Court: Heintz eröffnet Padel-Club

Ex-Bundesliga-Verteidiger Dominique Heintz hat in Maikammer den Padel Club Weinstraße mit fünf Courts eröffnet — und reiht sich in den Trend der Fußballprofis mit Padel-Ambitionen ein.

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Padel Post Redaktion

2 min read · 14. Juli 2026

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Jahrelang hat Dominique Heintz auf Bundesliga-Rasen verteidigt — jetzt hat er ein neues Spielfeld: den Padel-Court. Der frühere Profi, bekannt aus seinen Zeiten beim 1. FC Kaiserslautern und bei Union Berlin, hat am 1. Juni in Maikammer an der Südlichen Weinstraße seinen eigenen Club eröffnet. Der Padel Club Weinstraße in der Pfalz umfasst fünf Courts, wie die Rheinpfalz berichtet.

Vom Strafraum an die Glaswand

Dass ausgerechnet ein Innenverteidiger zum Club-Gründer wird, passt zum Charakter des Sports: Padel lebt von Reaktion, Stellungsspiel und Übersicht — Qualitäten, die Heintz aus hunderten Pflichtspielen mitbringt. Mit der Eröffnung in Maikammer bekommt die Pfalz einen eigenen Anlaufpunkt für einen Sport, der in Deutschland gerade den Sprung aus der Nische schafft.

Fünf Courts sind für einen Neustart in der Region eine Ansage. Und Heintz ist mit seinem Projekt in prominenter Gesellschaft.

Fußballer entdecken Padel — ein Muster

Der Ex-Bundesliga-Profi folgt einem Trend, der längst die größten Namen des deutschen Fußballs erfasst hat. Das Startup Padel City, hinter dem unter anderem Hansi Flick und Joshua Kimmich stehen, sammelte bereits im September 2025 fünf Millionen Euro von Investoren ein.

Die Logik dahinter ist einleuchtend: Fußballer kennen Padel aus dem Training und dem Urlaub, viele spielen selbst leidenschaftlich — und als Investment verbindet der Sport Emotion mit einem rasant wachsenden Markt.

Wie groß dieser Markt weltweit schon ist, zeigen die Zahlen des Weltverbands FIP: mehr als 35 Millionen Spielerinnen und Spieler und über 77.000 Courts in 150 Ländern — allein 2025 kamen 14.000 neue Plätze dazu. Deutschland steht in dieser Entwicklung noch am Anfang. Genau darin liegt die Chance für Gründer wie Heintz.

Ein Markt im Aufbruch

Denn die Zahlen entwickeln sich deutlich: In Deutschland gibt es inzwischen mehr als 550 Padel-Standorte und rund 50.000 aktive Spielerinnen und Spieler. Allein in diesem Juli kommen weitere große Anlagen dazu — PADL eröffnet in Dortmund mit 15 Courts, in Süd-Berlin startet PDLX mit vier Doppelcourts, die über Playtomic buchbar sind.

Maikammer ist dagegen bewusst kein Großstadtprojekt. Gerade das macht den Club interessant: Wenn Padel auch an der Weinstraße funktioniert, ist der Sport endgültig in der Fläche angekommen — dort, wo Freizeitspieler wohnen, nicht nur dort, wo Investoren bauen.

Rückenwind vom großen Padel-Kalender

Der Zeitpunkt für Club-Gründer könnte kaum besser sein. Im Oktober kommt die Profi-Tour erstmals groß nach Deutschland: Vom 4. bis 11. Oktober 2026 steigt der CUPRA Germany P2 im CASTELLO Düsseldorf — das größte Profi-Padel-Event, das je in Deutschland ausgetragen wurde. Solche Schaufenster bringen genau die Aufmerksamkeit, von der neue Anlagen wie die in Maikammer leben.

Für Heintz beginnt der Alltag als Club-Betreiber trotzdem klassisch: Plätze füllen, Anfänger an den Schläger bringen, Stammspieler binden. Fünf Courts in der Pfalz warten seit dem 1. Juni auf Publikum — und der deutsche Padel-Sommer liefert den passenden Rückenwind.

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Padel Post Redaktion

The Padel Post editorial team covers professional padel worldwide — World Padel Tour, Premier Padel and beyond.