Im Achtelfinale des CUPRA Germany Premier Padel P2 im Castello Düsseldorf mussten mehrere Favoriten tief durchatmen. Titelverteidiger Alejandro Galán und Federico Chingotto sowie Juan Lebrón und Leandro Augsburger gaben jeweils den ersten Satz ab und drehten ihre Partien erst danach. Bei den Damen lieferten Alejandra Salazar und Aranzazu Osoro das längste Match des Feldes: 3 Stunden und 31 Minuten.
Titelverteidiger am Rande des Aus
Gegen Javier Garrido und De Pascual gerieten Galán und Chingotto früh in Rückstand, der erste Satz ging mit 4:6 verloren. Im zweiten Durchgang ließen die Vorjahressieger nur ein Spiel zu, doch der Entscheidungssatz blieb bis zum zwölften Spiel offen. Erst ein Break dort brachte das 4:6, 6:1, 7:5. Im Viertelfinale warten nun Carlos Daniel Gutiérrez und Maximiliano Sánchez Blasco, die die Lucky Loser Montiel und Santigosa mit 6:2, 6:2 stoppten. Das Duo war in der Qualifikation zunächst ausgeschieden und hatte es über einen freien Platz doch noch bis ins Achtelfinale geschafft.
Ähnlich verlief der Abend für Lebrón und Augsburger gegen Iñigo Jofre und Juanlu Esbrí. Nach dem 3:6 im ersten Satz kam die Wende, am Ende stand ein 3:6, 6:3, 6:3. Padel Magazine hob hervor, wie Lebrón seinen Partner in den Pausen aufbaute. Nächster Gegner sind Maximiliano Arce Simo und Juan Tello, die Geens und Moragues mit 7:5, 6:3 bezwangen.
Ohne Mühe kamen die Topgesetzten weiter: Agustín Tapia und Arturo Coello schlugen Diestro und Sintes in weniger als einer Stunde 6:2, 6:3. Franco Stupaczuk und Jon Sanz gewannen 6:3, 6:3 gegen Martínez und Hernández, Martín Di Nenno und Francisco Navarro fertigten Pol Hernández und Castaño mit 6:0, 6:3 ab.
Salazar kämpft sich durch – ohne WM-Ticket
Salazar und Osoro setzten sich nach dreieinhalb Stunden mit 7:5, 6:7, 7:6 gegen Araceli Martínez und Lucía Martínez durch. Für Salazar, die im achtköpfigen spanischen Kader für die FIP-WM im November in Doha fehlt, geht es im Viertelfinale gegen zwei Nominierte: Ariana Sánchez und Andrea Ustero.
Die Siegerinnen von Paris und Rotterdam taten sich selbst schwer. Velasco und Eugenio holten den ersten Satz mit 6:4, danach übernahmen Sánchez und Ustero die Kontrolle und gewannen 4:6, 6:3, 6:1. Auch Marina Guinart und Alejandra Alonso mussten über drei Sätze: 7:5, 5:7, 7:5 gegen Castelló und Rodríguez.
Titelverteidigerinnen Delfina Brea und Gemma Triay starteten mit einem 7:6, 6:1 gegen Montes und Barrera. Paula Josemaría und Beatriz González schlugen Saiz und Talaván 6:4, 6:4, Marta Ortega und Sofía Araújo gewannen mit demselben Ergebnis gegen Rufo und Iglesias. Claudia Fernández und Martina Calvo gaben gegen die Qualifikantinnen Aguilar und Escacena nur zwei Spiele ab (6:2, 6:0), Claudia Jensen und Noa Cánovas besiegten Orsi und Llaguno 7:6, 6:1.
Das Viertelfinal-Programm am Freitag
Laut veröffentlichtem Spielplan eröffnen Guinart/Alonso gegen Josemaría/González um 10:00 Uhr den Center Court, parallel spielen Calvo/Fernández gegen Ortega/Araújo auf Court 2. Das Topspiel der Herren, Tapia/Coello gegen Gonzalo Alfonso und Valentino Libaak, beginnt nicht vor 11:30 Uhr. Die Argentinier hatten in dieser Woche bereits Leal und Guerrero ausgeschaltet und am selben Tag ihre WM-Nominierung erhalten.
Es folgen Salazar/Osoro gegen Sánchez/Ustero (nicht vor 13:00 Uhr), Brea/Triay gegen Jensen/Cánovas (16:00 Uhr) und Galán/Chingotto gegen Gutiérrez/Sánchez Blasco (18:00 Uhr). Den Abschluss auf dem Center Court bildet ab 20:00 Uhr das Duell Stupaczuk/Sanz gegen Di Nenno/Navarro.
