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Málaga P1: Coello und Tapia jagen den fünften Titel in Serie

Beim Málaga P1 wollen Coello und Tapia ihren vierten Serien-Titel veredeln, die Bordeaux-Sensation Icardo/Jensen reist mit breiter Brust an — und Ale Salazar startet ihre Abschiedstour.

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Padel Post Redaktion

2 min read · 14 juli 2026

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Die Padel-Welt schaut in dieser Woche nach Andalusien: Vom 11. bis 19. Juli wird in der Martín-Carpena-Arena der Málaga P1 ausgetragen, seit Montag läuft das Hauptfeld. Es geht um 479.068 Euro Preisgeld und 1.000 Weltranglistenpunkte — und um die Frage, ob die Dominanz an der Spitze überhaupt noch jemand brechen kann.

Coello und Tapia: die Serie läuft

Arturo Coello und Agustín Tapia kommen als Titelverteidiger und mit einer beeindruckenden Bilanz nach Málaga. Beim Betclic Bordeaux P2 bezwangen sie Anfang Juli Ale Galán und Federico Chingotto im Finale mit 5:7, 7:6, 6:2 — ihr vierter Titel in Serie, der sechste der Saison. In Málaga winkt nun der fünfte Streich in Folge.

Die Weltrangliste vom 13. Juli unterstreicht die Verhältnisse: Coello und Tapia führen mit je 21.409 Punkten, Galán und Chingotto folgen mit 17.677. Doch das Bordeaux-Finale zeigte auch: Der große Klassiker des Herren-Padels lebt — die Verfolger nahmen den Topfavoriten einen Satz ab und zwangen sie im zweiten in den Tiebreak.

Die Bordeaux-Sensation reist mit breiter Brust an

Bei den Damen gehört die Geschichte des Sommers Icardo und Jensen. In Bordeaux warfen sie nacheinander die Setzlisten-Nummern 4, 2 und 1 aus dem Turnier und schlugen im Endspiel die Weltranglistenersten Gemma Triay und Delfina Brea mit 3:6, 6:1, 6:1. Für Icardo war es der erste Premier-Padel-Titel überhaupt, für Jensen der erste seit Acapulco 2024 — das Ende einer zweieinhalbjährigen Durststrecke.

Inzwischen als Nummer fünf der Welt geführt, sind die beiden in Málaga die Geheimfavoritinnen. Eine Konkurrentin weniger haben sie schon: Ariana Sánchez und Andrea Ustero mussten am Montag zurückziehen, weil sich Ustero einen Muskelriss zugezogen hat. Lucky Loser rückten ins Hauptfeld nach, ein Comeback-Datum gibt es nicht. Die Hoffnungen des Heimpublikums ruhen derweil auf Bea González, die in ihrer andalusischen Heimat den Titel will.

Salazars letzter Tanz beginnt

Und dann ist da noch die emotionalste Geschichte der Woche: Ale Salazar bestreitet ihre Abschiedssaison — und feiert in Málaga ihr Debüt an der Seite ihrer neuen Partnerin Aránzazu Osoro. Die Partnerschaft wurde erst Anfang Juli bekanntgegeben, in der Setzliste stehen die beiden auf Position acht. Jeder Auftritt Salazars in diesem Jahr ist ein Stück Abschiedstour — Málaga ist das erste Kapitel.

Was nach dem Finale kommt

Die Endspiele steigen am Sonntag, 19. Juli. Danach schreibt die Tour Geschichte: Vom 27. Juli bis 2. August steigt mit dem Pretoria P2 in der SunBet Arena das erste Premier-Padel-Turnier auf afrikanischem Boden, Anfang August folgt mit dem London P1 die Premiere in Großbritannien, im September der Major in Roland-Garros.

Auch für deutsche Fans lohnt der Blick auf diese Namen: Vom 4. bis 11. Oktober kommt die Tour mit dem CUPRA Germany P2 ins CASTELLO Düsseldorf — dann womöglich mit einem Duo Coello/Tapia, das bis dahin noch ein paar Serien-Titel mehr eingesammelt hat.

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