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FIP Senior World Cup: Argentinien Männer und Spanien Frauen Weltmeister

Argentinien gewann 3:2 gegen Spanien im Männer-Finale, Spanien bezwang die USA 3:0 im Frauen-Finale — der FIP Senior World Cup 2026 in Buenos Aires ist Geschichte.

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Padel Post Redaktion

3 min read · 20. September 2026

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Der FIP Senior World Cup 2026 in Buenos Aires hat seine Weltmeister gefunden. Am Samstag trafen im Männer-Finale die alten Rivalen Argentinien und Spanien aufeinander — ein klassischer Superclásico, der erst im fünften Einzel entschieden wurde. Argentinien siegte 3:2 und verteidigte damit den Titel aus Katar 2024 erstmals auf heimischem Boden. Im Frauen-Finale dominierte Spanien die USA mit 3:0 und holte das vierte Gold in allen vier bislang ausgetragenen Auflagen der Frauen-Konkurrenz. Mit 58 teilnehmenden Nationen war dies die größte Ausgabe der Veranstaltung und gleichzeitig das erste Mal, dass der Senior World Cup in Südamerika stattfand.

Männer-Finale: Lamperti und Gutiérrez entscheiden den Krimi für Argentinien

Deutschland hatte in den Hauptrundenmatches gegen den späteren Finalisten Spanien noch Bekanntschaft mit der Klasse des europäischen Titelkandidaten gemacht. Im Finale selbst boten Spanien und Argentinien dann genau das, was das Superclásico-Duell seit Jahrzehnten ausmacht: Kampf, Klasse und Drama in jedem Einzel.

Tito Allemandi und Agustín Gómez Silingo sorgten im +40-Einzel für einen Blitz-Start der Gastgeber. Der Sieg gegen Enric Sanmartí und Gerard Company fiel mit 6:1, 6:1 deutlich aus und stellte Argentinien früh auf 1:0. Spanien schlug zurück und übernahm mit 2:1 die Führung im Gesamtergebnis. Dann betrat Miguel Lamperti gemeinsam mit Cristian Gutiérrez im +45-Einzel die Bühne. Die Doppel-Ikone — Lamperti gewann in den 2000er-Jahren mehrere Weltranglisten-Spitzenpositionen — lieferte unter dem Druck des entscheidenden Matches eine souveräne Leistung ab: 6:4, 6:3 gegen Aday Santana und Javi Limones. Ausgleich, Tiebreak, Sieg — Buenos Aires feierte lautstark seinen zweiten aufeinanderfolgenden Weltmeistertitel.

Frauen-Finale: Spaniens Makellosigkeit bleibt unangetastet

Noch klarer als im Männerbereich verlief der Abend im Frauen-Wettbewerb. Die USA hatten sich sensationell für ihr erstes Frauen-Finale in der Geschichte des Senior World Cup qualifiziert — ein 3:2 über Belgien im Halbfinale war eine historische Leistung für das amerikanische Programm. Gegen Spaniens Frauen aber war von Beginn an klar, wer das Turnier dominiert hatte.

Lucía Sainz und Lorena Alonso eröffneten das Endspiel im +40-Einzel mit einem souveränen 6:1, 6:2. Belén Castrillo und Maricruz Baquero machten es im +60-Einzel noch deutlicher: 6:0, 6:0 ohne jede Gegenwehr. Eva Gayoso und María Wakonigg vollendeten das Gold im +55-Einzel mit 6:1, 6:3. Drei Einzel, kein Satzverlust, kein Zweifel. Spanien hat seit Einführung der Frauen-Konkurrenz jede Auflage des Weltcups gewonnen — vier von vier.

Trainerin Carolina Navarro, eine der bekanntesten Spielerinnen in der Geschichte des Pádel, begleitete das Team zu diesem makellosen Abschluss. Unter ihrer Führung gelang Spanien im gesamten Turnierverlauf kein einziger Satzverlust.

Historische Ausgabe — und Blick nach Lyon

Der FIP Senior World Cup 2026 war in mehrfacher Hinsicht ein Meilenstein: erstmals in Südamerika, erstmals mit 58 Nationen und erstmals mit dem Parque Roca in Buenos Aires als Hauptschauplatz. Die Veranstaltung unterstreicht die globale Dynamik, die den Pádel-Sport seit Jahren antreibt. In Argentinien allein sollen nach Verbandsangaben inzwischen mehr als eine Million Menschen regelmäßig spielen.

Der professionelle FIP-Kalender nimmt nun mit dem Platinum-Event in Lyon wieder Fahrt auf. Die Qualifikation beginnt am Montag, dem 21. September, im ALL IN Country Club; die Hauptrunde folgt ab Mittwoch im Palais des Sports de Gerland. Topgesetzt sind Franco Stupaczuk und Jon Sanz, für die das Turnier im Kampf um die Race to Barcelona von Bedeutung ist.

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