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Coello und Tapia gewinnen fünften Titel in Folge in Málaga

Arturo Coello und Agustín Tapia besiegten Juan Lebrón und Leo Augsburger 6:2, 6:2 in nur 53 Minuten — ihr fünfter Titel in Serie und dritter Sieg beim Málaga P1 in Folge.

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Padel Post Redaktion

3 min read · 21 juli 2026

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Was am Sonntag in der José María Martín Carpena als Padelfinale angekündigt war, entpuppte sich als einseitige Machtdemonstration. Arturo Coello und Agustín Tapia besiegten Juan Lebrón und Leo Augsburger mit 6:2 und 6:2 in nur 53 Minuten, sicherten sich die Málaga-P1-Trophäe zum dritten Mal in Folge und feierten damit ihren fünften Titel in Serie auf der Premier Padel Tour. Es war das deutlichste Endspiel des bisherigen Jahres auf der Profitour — und keines der Ergebnisse kam überraschend.

Lebrón und Augsburger hatten sich mit beachtlicher Form ins Finale gespielt. Ihr Halbfinalsieg über Fede Chingotto und Alejandro Galán war einer der Höhepunkte der Woche gewesen, und beim Carpena-Publikum — das Juan Lebrón seit Jahren als eine Art Ehrenspanier feiert — herrschte echte Vorfreude. Sie dauerte genau bis zum ersten Aufschlag des Endspiels.

Eine Lehrstunde auf höchstem Niveau

Die Zahlen sprechen für sich: 64 Prozent aller Punkte gewannen Coello und Tapia, beim eigenen Erstaufschlag lag die Quote bei 82 Prozent. Tapias Rückwandschlag — das Herzstück des argentinisch-spanischen Offensivspiels — traf in den entscheidenden Momenten nahezu fehlerfrei. Coello seinerseits demonstrierte, warum er zu den besten Defensivspielern der Weltspitze zählt: Lebrón konnte keine seiner typischen Diagonalen erzwingen, weil der Andalusier jeden Ball antizipierte, bevor er die Glaswand erreichte.

Die kurze Aufholjagd der Verfolger blieb Episode. Beim Stand von 2:2 im ersten Satz schien kurz Hoffnung aufzukommen, das Carpena-Publikum wurde lauter — ehe Coello und Tapia drei Spiele ohne Gegenpunkt gewannen und den Satz für sich entschieden. Satz zwei war schneller vorbei als erwartet. An keiner Stelle des Spiels wirkte das Weltranglistenerste Paar auch nur ansatzweise unter Druck.

Fünf Titel ohne Unterbrechung — historisch

Fünf aufeinanderfolgende Turniersiege auf dem Premier Padel Circuit: Das ist eine Zahl, die in der Geschichte des professionellen Padels ihresgleichen sucht. Zum Verständnis der Leistung: In jedem dieser fünf Endspiele stand ihnen ein erstklassiges Paar aus dem Weltspitzenfeld gegenüber. Coello und Tapia haben kein einziges dieser Endspiele verloren.

Für Arturo Coello trägt dieser Sieg eine besondere emotionale Dimension. Der Spanier stammt aus Andalusien, und der Carpena feiert ihn wie einen Heimkehrenden. Die Atmosphäre entlud sich in einer langen Ovation, als Coello mit einem platzierten Schlag ins Halbfeld den Matchball zum 6:2-Endstand verwandelte. Agustín Tapia agierte auf seine gewohnt kühle Art: maximale Effizienz, null Fehler in den Schlüsselmomenten — der Stil, der dieses Duo seit Monaten unschlagbar macht.

Lebrón und Augsburger: Stärke und offene Fragen

Den Finaleinzug in einem Premier Padel P1 zu erreichen ist eine echte Leistung, und Lebrón sowie Augsburger haben das in Málaga eindrucksvoll bewiesen. Ihr erster gemeinsamer Titel datiert vom Brüsseler P2 im April 2026 — die Partnerschaft gewinnt Schritt für Schritt an Substanz. Die Lücke zu Coello und Tapia ist jedoch weiterhin groß. Bisher hat kein Paar auf der Tour 2026 gefunden, wie man die Weltrangliste-Eins in einem Finale bezwingen kann.

Nächste Station: Pretoria

Der Premier Padel Tour zieht weiter. Das Pretoria P1 in Südafrika findet vom 27. Juli bis 2. August im Supersport Park statt, die Qualifikationsrunden beginnen bereits am 26. Juli. Im Herrenfeld stehen 48 Spieler im Hauptfeld. Ob Coello und Tapia auf der anderen Seite des Äquators ihren sechsten Titel in Serie holen können, ist die zentrale Frage des nächsten Premier-Padel-Wochenendes — und eine, die die gesamte Padel-Welt beschäftigt.

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Padel Post Redaktion

The Padel Post editorial team covers professional padel worldwide — World Padel Tour, Premier Padel and beyond.