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London P1: Galán-Chingotto 6:1, 6:0 — Halbfinale-Programm steht

Alle Favoriten durch: Galán-Chingotto gewinnen in 44 Minuten, Coello-Tapia in 48. Heute die Halbfinals bei Olympia — Galán gegen Lebrón das Duell des Tages.

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Padel Post Redaktion

2 min read · 8 augustus 2026

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Viertelfinals: Galán-Chingotto liefern die Demonstration des Tages

Freitag, Olympia London — und das Viertelfinalprogramm des London Premier Padel P1 hat unmissverständlich klargemacht, wer in diesem Turnier den Ton angibt. Alejandro Galán und Federico Chingotto setzten das stärkste Statement: 6:1, 6:0 gegen Momo González und Lucas Campagnolo, 44 Minuten Spielzeit, kein einziges Aufgeben. Für ein P1-Viertelfinale ist das eine Dominanz, die selten vorkommt. Die Weltranglisten-Zwei wirken wie ein Paar, das seinen Lauf aus dem Pretoria-Finale — wo sie mit Match-Ball gegen sich noch gewannen — einfach weiterträgt.

Die Nummer eins folgte mit ähnlicher Effizienz. Arturo Coello und Agustín Tapia schickten Mariano González und Curro Cabeza mit 6:1, 6:2 in 48 Minuten nach Hause. Die paraguayisch-spanische Paarung hatte in dieser Woche mit ihrer Geschichte das Herz des Publikums gewonnen, fand aber gegen die Präzision der Weltranglistenersten keine Mittel. Alles unterhalb des Spitzenduos wirkte an diesem Freitag wie eine andere Klasse.

In der unteren Tableauhälfte verlief es etwas anders: Martín Di Nenno und Paquito Navarro benötigten drei Sätze gegen Edu Alonso und Aimar Goñi — 7:5, 6:7, 6:3 — und zeigten dabei sowohl ihre Qualität als auch ihre Reserve. Juan Lebrón und Leo Augsburger, die dritte Setzung, kamen ebenfalls in drei Sätzen durch gegen Jon Sanz und Coki Nieto. Beide Paare haben ihre Kräfte mehr verausgabt als die Gegner im heutigen Halbfinale.

Halbfinale: Galán trifft auf Lebrón — ein neues Kapitel

Das Halbfinalprogramm für Samstag, 8. August, liest sich wie das Who's-who des Profi-Pádel. Im oberen Tableau messen sich Coello und Tapia mit Di Nenno und Navarro — ein Duell, das in der Saison 2026 mehrfach für hochklassige Matches gesorgt hat. Navarro, der erfahrenste Spieler im Feld, und Di Nenno mit seiner athletischen Spielweise sind eine Kombination, die auch dem Weltranglistenersten Probleme bereiten kann.

Das Duell des Tages findet im zweiten Halbfinale statt: Galán und Chingotto gegen Lebrón und Augsburger. Die spanischen Medien beschrieben es vor dem Anpfiff als "neues Kapitel" einer der prägenden Rivalitäten im Profi-Pádel. Lebrón und Augsburger haben gezeigt, dass sie über drei Sätze gehen können — die Frage ist, ob sie die Energie und Präzision aufbringen können, um einem Galán-Chingotto-Duo entgegenzutreten, das am Freitag keine Schwäche zeigte.

Damen: Triay-Brea in 2h33, Fernández-Calvo wieder im Halbfinale

Auch das Damen-Tableau ist entschieden. Gemma Triay und Delfi Brea überstanden ein zähes Viertelfinale gegen Marta Ortega und Sofía Araújo — 7:5, 4:6, 6:1 nach zwei Stunden und 33 Minuten. Erst im entscheidenden dritten Satz zeigten die Weltranglistenersten ihre Klasse und gewannen klar mit 6:0. Im Halbfinale wartet Ari Sánchez mit Andrea Ustero.

Claudia Fernández und Martina Calvo schreiben die Erfolgsgeschichte der Damensaison weiter: Nach ihrer historischen Finalqualifikation in Pretoria stehen sie in London erneut im Halbfinale, diesmal nach einem klaren 6:3, 6:4 gegen Icardo und Jensen. Ihr Gegner am Samstag: die Nummer zwei Paula Josemaría und Bea González. Das Finale des London P1 — das erste P1-Endspiel auf britischem Boden überhaupt — findet am Sonntag, 9. August, statt.

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