NewsAI + Redaktion

London P1 Finale: Das Superclásico und die Damen-Revanche

Coello-Tapia vs Galán-Chingotto und Triay-Brea vs Fernández-Calvo: das London P1 endet heute mit zwei Traumfinales in Olympia.

P

Padel Post Redaktion

2 min read · 9 augustus 2026

Share

Das Superclásico in London: Weltranglisten-Eins gegen Zwei

Das Premier-Padel-Debüt auf britischem Boden findet heute in Olympia seinen Abschluss — mit einem Herrenfinale, das die Geschichte des Sports schreibt. Arturo Coello und Agustín Tapia (Weltranglistenerste) treffen auf Alejandro Galán und Federico Chingotto (Weltranglistenzweite): das sogenannte Superclásico, die prägendste Rivalität im modernen Padel. Spielbeginn im Olympia-Komplex ist nicht vor 16:00 Uhr Londoner Zeit (17:00 Uhr MEZ).

Coello und Tapia haben in London einen nahezu makellosen Auftritt gezeigt. Kein einziger Satz wurde abgegeben, und am Samstag schickten sie Paquito Navarro und Martín Di Nenno mit 6:3, 6:2 in nur 57 Minuten vom Platz. Die Niederlage eine Woche zuvor in Pretoria — im Halbfinale gegen Leal und Guerrero, das das Ende ihrer Rekordserie von 27 aufeinanderfolgenden Finalteilnahmen bedeutete — scheint vollständig verarbeitet. Die Weltranglistenersten treten heute mit maximaler Entschlossenheit an.

Galán und Chingotto: Titelverteidiger mit Kampfgeist

Aus Pretoria kommen Galán und Chingotto als Sieger — ihr dramatischer Finalsieg vor einer Woche, der einen verwandelten Matchball einschloss, war einer der Höhepunkte der bisherigen Saison. Im Londoner Halbfinale gegen Augsburger und Lebrón mussten sie sich im ersten Satz bis in den Tiebreak beißen (7:6(3)), bevor sie sechs Spiele in Folge gewannen und den zweiten Satz klar mit 6:3 für sich entschieden. Gesamtdauer: 1 Stunde und 43 Minuten. Die Widerstandsfähigkeit dieser Paarung in knappen Situationen ist genau das Argument, das das Finale so interessant macht.

Damenfinale: Triay-Brea gegen Fernández-Calvo — schon wieder

Genau acht Tage nach der Pretoria-Begegnung stehen dieselben vier Spielerinnen erneut auf dem Platz. Gemma Triay und Delfi Brea — die Siegerinnen von Pretoria — treffen auf Claudia Fernández und Martina Calvo in einem Damenfinale, das die rasante Entwicklung der jungen spanischen Paarung unterstreicht. In London zeigten Fernández und Calvo im Halbfinale gegen Josemaría und González eine souveräne Leistung: 6:2, 6:4. Triay und Brea mussten deutlich mehr kämpfen — gegen Sánchez und Ustero brauchten sie drei Sätze und über drei Stunden (7:6, 5:7, 6:3). Die Ausgangssituationen der beiden Finalistinnenpaare sind entsprechend verschieden. Das Damenfinale beginnt um 14:00 Uhr (15:00 Uhr MEZ).

Was heute auf dem Spiel steht

Jenseits der Trophäen geht es um die Weltranglistenführung und die Frage, welches Paar die zweite Saisonhälfte dominieren wird. Coello und Tapia haben nach dem frühen Pretoria-Aus weniger Punkte als geplant gesammelt — ein Londonsieg wäre die direkte Antwort. Galán und Chingotto könnten mit einem zweiten Titel in Folge ihre stärkste Phase seit Jahren manifestieren. Das London P1 hat in dieser Woche bewiesen, dass der britische Markt — mit inzwischen einer Million registrierter Spieler — reif für Spitzenpadel ist, und die Finalday-Zuschauerkulisse in Olympia wird das spektakuläre Schlussbild dieser historischen Premiere liefern.

Share
PadelNews
P

Padel Post Redaktion

The Padel Post editorial team covers professional padel worldwide — World Padel Tour, Premier Padel and beyond.