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Premier Padel in London: Olympia wird zur Padel-Arena

Vom 3. bis 9. August empfängt das frisch renovierte Londoner Olympia das erste Premier-Padel-P1-Turnier auf britischem Boden. Zwölf britische Wildcards wurden vergeben.

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Padel Post Redaktion

3 min read · 31 juli 2026

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Olympia öffnet seine Türen für Premier Padel

Wenn am Sonntag, den 3. August, in London die Qualifikationsrunden beginnen, schreibt Premier Padel Geschichte: Erstmals findet ein Turnier der Elitetour auf britischem Boden statt. Das London P1 läuft bis zum 9. August in der Grand Hall des Londoner Olympia — einem Veranstaltungsort, der gerade eine Renovierung im Wert von 1,3 Milliarden Pfund abgeschlossen hat. Mit einem weitläufigen Glasdach, das den Blick über die Londoner Skyline freigibt, und 2,3 Hektar öffentlicher Freifläche bietet das neue Olympia die Bühne, die das Debüt der Weltelite auf der Insel verdient.

Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt: London steht im Kalender direkt nach dem Pretoria P1 in Südafrika, dessen Finale am 2. August ausgetragen wird. Die Spielerinnen und Spieler, die noch am Wochenende auf 1.339 Meter Höhe in Tshwane um den Titel kämpfen, müssen innerhalb von 24 Stunden nach Europa fliegen, um die Qualifikation in der englischen Hauptstadt nicht zu verpassen.

Zwölf britische Wildcards

Der britische Tennisverband LTA hat zwölf Wildcards an einheimische Spielerinnen und Spieler vergeben — ein Signal dafür, wie ernst die Padel-Entwicklung auf der Insel genommen wird. Im Hauptfeld der Frauen treten Aimee Gibson und Catherine Rose, Britanniens Nummern eins und zwei, als Paar an. Gibson kehrte erst nach fünf Monaten Verletzungspause zurück. „Es bedeutet mir die Welt", sagte sie laut The Padel Paper, „dass die LTA mich trotz meiner langen Pause für das Hauptfeld nominiert hat." Tia Norton startet in der Qualifikation, partnerschaftlich an der Seite der Belgierin Helena Wyckaert.

Im Männerbereich erhalten Christian Medina Murphy (Weltranglistenposition 174, an der Seite von Alberto García Jiménez), Louie Harris, Alex Loughlan, Alfonso Patacho und Chris Salisbury Hauptfeldtickets. Das Qualifikationsfeld ergänzen das Juniorentalent Ben Phillips mit Lobo Wordsworth sowie Cameron Dollimore und Theo Garton.

Sendezeiten und Turnierformat

Das Männerhauptfeld umfasst 48 Paare, das Frauenhauptfeld 28. Die Qualifikation findet am 2. und 3. August statt, ehe das Hauptfeld ab Mittwoch, dem 4. August, beginnt. Ab den Viertelfinals überträgt Red Bull TV kostenlos und ohne Geoblockierung. Frühere Runden sind auf dem offiziellen YouTube-Kanal von Premier Padel verfügbar. Für britische Zuschauerinnen und Zuschauer ist das ein doppelter Gewinn: erstmals live dabei sein — und das ohne Abogebühr.

London ist das siebte Turnier der 2026er-Saison und das zehnte P1-Event im Kalender. Wer Tickets für die Grand Hall in West Kensington erwerben möchte, findet alle Informationen über das offizielle LTA-Padel-Portal. Nach London stehen noch der Madrid P1 (29. August bis 6. September) und das Paris Major (7.–13. September) vor dem Saisonfinale auf dem Programm.

Padelwachstum auf der Insel

Der historische Charakter dieses Turniers lässt sich nicht von der Hand weisen: Großbritannien hat in den vergangenen drei Jahren eine der steilsten Wachstumskurven im europäischen Padel erlebt. Die LTA hat erhebliche Ressourcen in den Aufbau nationaler Strukturen investiert, und die Vergabe des London P1 gilt als Anerkennung dieses Engagements. Für die Spielerinnen und Spieler des Nationalteams ist das Turnier mehr als nur Heimspiel: Es ist eine Chance, sich dem eigenen Verband und der eigenen Öffentlichkeit in einem echten Premier-Padel-Kontext zu beweisen.

Beim Startschuss am Sonntag, den 3. August, werden alle Augen darauf gerichtet sein, wie weit die britischen Wildcards kommen — und ob das neue Olympia zum Schauplatz einer nationalen Überraschung wird. Die Weltrangliste-Ersten Arturo Coello und Agustín Tapia sowie die amtierenden Damenchampions Gemma Triay und Delfi Brea reisen direkt aus Pretoria an, wo am 2. August das Finale gespielt wird.

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Padel Post Redaktion

The Padel Post editorial team covers professional padel worldwide — World Padel Tour, Premier Padel and beyond.